Welche Rechtsform wählen?

Welche Rechtsform wählen?

Welche Rechtsform (www.existxchange.de) die optimale für Ihr gerade neu gegründetes Unternehmen ist, hängt ganz davon ab, welchen Zweck Sie damit verfolgen wollen und ob Sie sich völlig allein oder zusammen mit einigen Partnern selbstständig machen möchten.
Traditionelle Rechtsform der Unternehmensgründung ist die Einzelunternehmung.  Mit diesem Weg haben Sie als Existenzgründer die geringsten Probleme, was die Buchführung und andere Formalitäten angeht.  Jedoch sind Sie in diesem Fall auch alleiniger Vollhafter Ihres Unternehmens.  Das heisst, dass Sie im Notfall sowohl mit dem Kapital Ihrer Firma, als auch mit Ihrem privaten Vermögen haften müssen.
Vergleichbar verhält es sich bei einer anderen vorstellbaren Rechtsform, der Gesellschaft des bürgerlichen Rechts.  Sie gilt als gegründet, sowie sich zwei oder mehr Personen zu irgendeinem Nutzen zusammenschließen.  Auch hier haften die Inhaber vollständig, doch wird der Schaden zu gleichen Teilen nach Köpfen verteilt.
Möchten Sie mit Ihrer Unternehmensgründung kein so gewaltiges Risiko eingehen, so sollten Sie eine Rechtsform wählen, in der die Gesellschafter eine beschränkte Haftung auskosten.  Das heißt im Klartext eine Rechtsform, bei der die Inhaber einzig mit ihrer Firmeneinlage haften.  Das privaten Vermögen bleibt unberührt.
Eine solche Rechtsform ist beispielsweise die GmbH.  Um eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung etablieren zu können, braucht es aber eine Mindesteinlage von 25.000 €.  Überdies muss ein Gesellschaftervertrag aufgesetzt werden, in dem festgehalten wird, welcher der Gesellschafter die Geschäftsführung hat.  Bei dieser Rechtsform vertritt in aller Regel nur eine Person die Gesellschaft nach außen.
Möchten Sie in Ihrer Gesellschaft sowohl Teilhafter, als auch Vollhafter, so ist die Rechtsform der KG die bestmögliche für Ihre Geschäftsgründung.  Um eine Kommanditgesellschaft zu einrichten, benötigt man immerhin zwei Personen.  Zudem muss min.  ein Vollhafter, sowie ein Teilhafter vorhanden sein.  Die Kommanditgesellschaft ist gerade dann die optimale Wahl, wenn Sie so genannte stille Gesellschafter mit aufnehmen möchten.  Diese legen zwar sehr wohl Kapital in die Firma ein, beteiligen sich aber nicht am Geschäftsalltag, sondern nur an Gewinn und Verlust.

10.11.10 14:15

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